21.3.: Launch der Publikationen «Zeit für Vermittlung» und «Educational Turn»

Donnerstag, 21. März 2013, 18 – 22 Uhr, Hafnerstrasse 39/41


Programm

18.00 Uhr: Begrüssung, Einführung in den Abend
Vorstellung von Inhalten und Zielen der Publikation «Zeit für Vermittlung»
Carmen Mörsch und Anna Chrusciel, Institute for Art Education, Zürcher Hochschule der Künste.

18.20 Uhr: Vorstellung des Gestaltungs- und Programmierungskonzepts
der Publikation «Zeit für Vermittlung»
Nicole Boillat, Grafikbüro «Edit gestaltet»

18.30 Uhr: Blick auf die Publikation «Zeit für Vermittlung» aus Perspektive der Förderung und Auftraggeberin
Eva Richterich, Leiterin des Programms «Vermittlung» und Marianne Burki, Leiterin des Förderbereichs «Visuelle Künste» bei Pro Helvetia

18.45 Uhr: Q&A und Erfrischung

19.00 Uhr: Präsentation des Buches «educational turn. Handlungsräume der Kunst- und Kulturvermittlung» (vom Wiener Kollektiv schnittpunkt in Kooperation mit dem Institute for Art Education in der Publikationsreihe ausstellungstheorie & praxis herausgegeben)
Beatrice Jaschke und Nora Sternfeld, Schnittpunkt Ausstellungstheorie & Praxis (Wien).

19.20 Uhr: Q&A

19.30 Uhr: Keynote
Janna Graham, Serpentine Gallery (London)

20.15 Uhr: Q&A

Anschliessend Apéro Riche

Detailliertes Programm

26.3.: Musikpädagogische Forschung: Gastvortrag Prof. Dr. Bernhard Weber

zum Thema Musikunterricht 2.0 - Reflexionen und Visionen über eine zeitgemäße musikalische Bildung

Dienstag 26. März 2013, 18 Uhr

 

 

Bernhard Weber ist Professor für Systematische Musikpädagogik und Musikdidaktik an der Technischen Universität Braunschweig. Schwerpunkte seiner Arbeit bilden postmoderne Lernkulturen sowie die schulische und außerschulische Vermittlung aktueller Musikkulturen. Bernhard Weber ist seit 2004 regelmäßiger Gastdozent in der Schweiz

Infos zu Vortragsreihe am Institute for Art Education der Zürcher Hochschule der Künste

Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an Olivier Blanchard unter olivier.blanchard@zhdk.ch

Out now: Art Education Research °6

Skype-Performance: Deniz Sözen/ Radio Dönergy, 2012, Bild: hg.buben

Art Education Research °6
Kunstunterricht und-vermittlung in der Migrationsgesellschaft, Teil I: sich irritieren lassen

 

Die schweizerische, so wie die meisten europäischen Gesellschaften, kann aktuell als Migrationsgesellschaft bezeichnet werden, als eine, die in ihrer Gesamtheit von Migration geprägt ist. Was bedeutet diese Tatsache für den Kunstunterricht und die Kunstvermittlung? Welche pädagogischen Ansätze können handlungsleitend sein? Welche Konsequenzen hat die Auseinandersetzung mit Migration für die Bildungsinhalte? Wie können wir als Vermittler_innen und Lehrer_innen in unseren Institutionen Ausschlüsse und Ungleichheit nicht einfach fortsetzen, sondern ihr entgegenarbeiten?

Die sechste Ausgabe des ejournals des IAE bietet mit Texten u.a. aus Antirassismusarbeit, Kulturwissenschaft und Pädagogik Ausgangspunkte für die Auseinandersetzung mit diesen Fragen. Beiträge von Paul Mecheril, Rubia Salgado, Claus Melter, Catrin Seefranz, Regina Richter, Claude Preetz, Žaklina Mamutovič, Rifa‘at Lenzin, der AntikultiAteliergruppe, Christian Kravagna, jan jagodzinski, Stephan Fürstenberg und Francesca Falk stellen theoretische Ansätze, Forschungsergebnisse und Reflexionen zur Verfügung, die für die Debatte im Feld Art Education produktive Anregungen geben können – produktiv auch dafür, „sich irritieren zu lassen“, wie Maria do Mar Castro Varela eine zentrale Fähigkeit in der Auseinandersetzung mit Migration in pädagogischer Arbeit bezeichnet. Zur Verknüpfung mit der Praxis regen Kommentare von Kolleg_innen aus den Arbeitsfeldern Vermittlung und Kunstunterricht an.

zum ejournal

Die Auseinandersetzung mit Kunstunterricht und-vermittlung in der Migrationsgesellschaft geht weiter: Art Education Research °8, die übernächste Ausgabe, greift diesen Schwerpunkt erneut auf – diesmal, um mit dem Arbeitstitel «Teil II: in Widersprüchen handeln» Reflexionen zu Unterrichts- und Vermittlungspraxis vorzustellen. Wir hoffen, unsere Ausgangspunkte und Fragen drehen weitere Kreise und freuen uns über Vorschläge für Beiträge für °8 (Call for Papers)!