Out now: Art Education Research °4

Art Education Research °4
Auf die Plätze. Kunstvermittlung und das Forschen in Verhältnissen

 

In Art Education Research °4 kommen Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats des eJournals zu Wort.

Idee der Ausgabe ist es, die Auseinandersetzung mit Forschungspraktiken, verschränkt mit den jeweiligen Arbeitsbedingungen und Förderpolitiken in den Blick zu nehmen. Mit Barbara Bader, Agnieszka Czejkowska, Ute Pinkert, Barbara Putz Plecko, Eva Sturm  und Wolfgang Zacharias treffen dabei Autor_innen mit unterschiedlichen Praktiken und theoretischen Verortungen aus dem sich in den letzten Jahren dynamisch und heterogen entwickelnden Feld zusammen. Ergänzt werden deren Perspektiven durch einen Gastbeitrag von Philippe Saner, Nachwuchswissenschaftler im Bereich Soziologie, über die derzeitigen Studienbedingungen an Schweizer Hochschulen und Universitäten.

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Kunstvermittlung in Transformation

Eine Arbeitstagung zur Vermittlung als Forschung und Veränderung von Institutionen und Verhältnissen

Fr/Sa 9.–10.März 2012

Kunstmuseum Luzern

Das Projekt Kunstvermittlung in Transformation (KiT) hatte das Ziel, Perspektiven für die Entwicklung und Erforschung der institutionellen Kunstvermittlung zu erarbeiten. Die Ergebnisse aus den fünf Teilprojekten sollen in dieser Tagung dem Berufsfeld vorgestellt werden und als Grundlage der Diskussion und Weiterentwicklung dienen. Mit gezielt eingeladenen Expertinnen und Experten bearbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den KiT-Forschungsgruppen Fragestellungen, die sich während des Projektes ergeben haben. Die Ergebnisse des Projektes werden so in den internationalen Kontext des Berufs- und Forschungsfeldes eingespiesen, um gemeinsame Perspektiven zu entwickeln.
Kernfragen sind erstens die Transformation von Kunstvermittlung durch Forschungsvorhaben, besonders hinsichtlich der Entwicklung von Freiräumen und eines Verständnisses für vermittlerisches Arbeiten in Ausstellungsinstitutionen. Zum zweiten rückt der Bezug zwischen Theorie und Praxis in den Fokus, insbesondere Fragen zur Anwendung von Theorien und Verfahren aus unterschiedlichen Forschungsbereichen und Disziplinen in der (und durch die) Kunstvermittlung, sowie die Wechselwirkungen zwischen «reflektierter» Praxis und «praktischer» Theorie, wie sie vom handlungsleitenden Modell der Aktionsforschung vorgeschlagen werden.
Auf Basis dieser Fragen sollen die Potenziale der Verbindung der Arbeitsweisen von Vermittlung und kooperativer Forschung in Institutionen untersucht werden. Weiterhin soll die Bedeutung der Erkenntnisse für Forschung und Lehre an den Schweizer Kunsthochschulen reflektiert werden.

Informationen zu Programm und Anmeldung

Vorankündigung: Kunstvermittlung in Transformation. Ergebnisse und Perspektiven eines Forschungsprojektes

Hg. von Bernadett Settele und Carmen Mörsch

sowie  Elfi Anderegg, Jacqueline Baum, Beate Florenz, Cynthia Gavranic, Ursula Jakob, Susanne Kudorfer, Nora Landkammer, Christoph Lang, Heinrich Lüber, microsillons und Emilio Paroni

Kunstvermittlung ist in Transformation:  Das Berufsfeld expandiert und verändert die Anforderungen an die Professionalität und Feldkompetenz seiner AkteurInnen. Zugleich gilt es, aus Sicht der Kunstvermittlung eine Diskussion über transformative Potenziale zu beginnen, über ihre Effekte nicht nur auf die Beteiligten, sondern auch auf die Institutionen, in denen sie sich ereignet.

Von diesem Ausgangspunkt aus startete das Forschungsprojekt „Kunstvermittlung in Transformation“ der Kunsthochschulen in Basel, Bern, Luzern und Zürich (2009-2010). Die Perspektiven  und Ergebnisse aus dem Projekt, das Forschung und Entwicklung durch ein Verknüpfen von experimenteller Erprobung, Dokumentation und Evaluierung verband, liegen nun in einer vielstimmigen Publikation vor.

Die im Rahmen von Kunstvermittlung in Transformation durchgeführten Modellprojekte an fünf teilnehmenden Museen für zeitgenössische Kunst und Design werden aus der Sicht von 30 AutorInnen aus dem Berufsfeld, der Forschung und der Lehre beschrieben und analysiert. Methodische, theoretisierende und praxisorientierte Texte ergänzen sich zu einer Darstellung des – vielleicht durch dieses Projekt veränderten – Status quo der Kunstvermittlung in der Schweiz, ihrer Entwicklungsmöglichkeiten und der Verfahren ihrer Beforschung.

ISBN: 978-3-85881-340-4

Verlag: Scheidegger & Spiess

Erscheint im Februar 2012.